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Investitionsplan Werke Aadorf

Was für die Wasserversorgung Aawangen geplant ist

Für 2027 bis 2029 sind im Investitionsplan der Werke Aadorf 1'608'000 Franken für Aawangen vorgesehen – für eine Versorgung, die seit Generationen mit eigenem Quellwasser funktioniert.

Die drei Projekte im Überblick

Die Beträge stammen aus der Botschaft der Gemeinde Aadorf zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 29. April 2026 (Seite 6). Laut Botschaft können sich Projekte zeitlich verschieben.

ProjektJahrBetrag in Fr.
Anschluss Hagenbuch, Aawangen2027464'000
Ausbau Verteilungsnetz, Aawangen2027184'000
Verbindung Weiern–Aawangen2029960'000
Total für Aawangen1'608'000
  • 1,6 Mio.Franken für Aawangen, 2027–2029
  • rund 60Personen werden von der Wasserversorgung Aawangen versorgt (GV-Protokoll 29.4.2026)
  • 2019/20wurde das Leitungsnetz in Aawangen komplett erneuert
Luftbild mit Hagenbuch, Häuslenen, Aawangen und Weiern: geplante Leitungen und Investitionen der Werke Aadorf, total 1,608 Mio. Franken
Darstellung der IG Wasser Aawangen. Beträge und Jahre aus dem Investitionsplan der Werke Aadorf; Linienführung und Bewertungen sind Darstellungen der IG.

Was die Werke an der Gemeindeversammlung sagten

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 29. April 2026 fragte Peter Müller aus Aawangen, warum ein erheblicher Teil der Investitionen auf die Wasserversorgung Aawangen entfällt. Sie versorge nur rund 60 Personen, funktioniere problemlos und verfüge über eine Notwasserversorgung.

André Meile, Leiter Werke, erklärte laut Protokoll (Seiten 7–8) sinngemäss:

  • Aawangen liege zwischen den Versorgungszonen Häuslenen und Aadorf und habe ein älteres Reservoir mit einer Notverbindung zum Pumpwerk Lützelmurg (Gemeinde Matzingen).
  • Mit der Verbindung der Gebiete Weiern, Aawangen, Hagenbuch und Burg sollen fünf Druckzonen verbunden werden.
  • Ziel sei eine eigenständigere Versorgung mit weniger Abhängigkeit von Frauenfeld und Matzingen; erwähnt wurde auch ein geplantes neues Reservoir.

Unsere Fragen an Gemeinde und Werke

  1. Quellen und Reservoir: Werden die Quellen am Schneitberg und das Reservoir Aawangen nach dem Anschluss weiter genutzt, als Reserve gehalten oder aufgegeben?
  2. Netzausbau: Warum braucht es 184'000 Franken für das Netz, wenn es 2019/20 erneuert wurde?
  3. Neues Reservoir: Wo soll es stehen, und ist es im Investitionsplan bereits enthalten?
  4. Vergleich: Was kostet der Erhalt der bestehenden Versorgung im Vergleich zum Anschluss – inklusive Betrieb?
  5. Notwasser: Wie sicher ist die Versorgung, wenn die Konzession der Fassung Lützelmurg 2029 ausläuft?

Stand Oktober 2026: Am 22. Oktober haben uns Gemeinde und Werke diese Fragen ausführlich beantwortet. Die Weiterführung der eigenen Quellen und des Reservoirs wäre mit grossen Herausforderungen verbunden; die Zukunft dürfte eher in einer Anbindung an das regionale Netz liegen. 2027 folgt eine Machbarkeitsstudie. Mehr dazu: Was wir nach dem Gespräch wissen.

Was wir nach dem Gespräch wissen

Stand Oktober 2026: Quellen, Reservoir, regionales Netz – und wie es weitergeht.

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