Gemeinsam für unser Wasser

Sicheres Wasser für Aawangen.IG Wasser Aawangen

Seit 1850 hat Aawangen eigenes Quellwasser. Nach dem Gespräch mit Gemeinde und Werken Aadorf wissen wir mehr über die Zukunft unserer Versorgung – hier sind die Fakten.

  • Verstehen – Hintergründe offenlegen
  • Begleiten – Machbarkeitsstudie 2027 verfolgen
  • Bewahren – Dorfbrunnen und Geschichte

Stand Oktober 2026

Was wir nach dem Gespräch wissen.

Am 22. Oktober 2026 haben uns die Verantwortlichen der Gemeinde Aadorf und der Werke ihre Abklärungen ausführlich erläutert – offen, sachlich und konstruktiv.

  • Quellen: Die Wassermengen schwanken, vor allem in längeren Trockenperioden. Zudem wären Investitionen in die Quellfassungen nötig.
  • Reservoir: Die heutigen Anforderungen an Löschwasser, Betriebssicherheit und Infrastruktur verlangen umfangreiche bauliche Massnahmen.
  • Regionales Netz: Für Häuslenen braucht es ohnehin eine bessere Versorgungssicherheit. Eine neue Verbindungsleitung könnte auch Aawangen anschliessen.
  • Wirtschaftlichkeit: Neben den einmaligen Investitionen zählen auch Betrieb, Unterhalt und Erneuerung über Jahrzehnte.

Es zeichnet sich ab, dass die Zukunft der Wasserversorgung Aawangen eher in einer Anbindung an das regionale Netz liegt. Dass unsere Quellen und das historische Reservoir, die Aawangen über Generationen versorgt haben, möglicherweise nicht mehr für das Trinkwasser genutzt werden, bedauern wir. Versorgungssicherheit, technische Anforderungen und Wirtschaftlichkeit sind aber wichtige Gründe für eine langfristig tragfähige Lösung.

Wie geht es weiter? Für 2027 sind weitere Abklärungen und eine Machbarkeitsstudie vorgesehen. Sie sind die Grundlage für die konkreten Entscheide. Die IG verfolgt die Entwicklung weiterhin aufmerksam.

Erfreulich: Der Dorfbrunnen soll nach heutigem Kenntnisstand erhalten bleiben.

Unser Fazit: Nicht der Erhalt einer bestimmten Anlage um jeden Preis steht im Vordergrund, sondern eine sichere, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Wasserversorgung für die kommenden Generationen.

  • 100 %natürliches Quellwasser vom Schneitberg
  • 0Pumpen, UV-Anlagen oder Filter nötig
  • 50Einwohnerinnen und Einwohner in Aawangen
  • 1,6 Mio.Franken geplante Investition 2027/29

Wer wir sind

Warum eine IG Wasser?

Die IG Wasser hat sich im Spätsommer 2026 gegründet – nachdem sich mehrere Einwohner von Aawangen gewundert haben, weshalb die Werke Aadorf in den Jahren 2027/29 sagenhafte 1.6 Millionen Franken in die Wasserversorgung des Dorfes investieren wollen.

Die Werke Aadorf zeichnen seit 2011 für die Trinkwasserversorgung von Aawangen verantwortlich. Zuvor wurde sie von den Aawangerinnen und Aawangern selbst betreut und unterhalten. Investiert werden soll in eine Versorgung notabene, die seit Generationen tadellos und kosteneffizient funktioniert.

Das «Aawanger Wasser» stammt nämlich zu 100 % aus reinstem, natürlichem Quellwasser vom nahen, bewaldeten Schneitberg. Es fliesst im natürlichen Gefälle bis zum Reservoir und von dort ins Dorf mit gerade mal 50 Einwohnern. Zudem weist das Wasser einen so hohen Qualitätsstandard auf, dass es weder mit UV-Anlagen noch mit Aktivkohlefiltern behandelt werden muss. Dies im Gegensatz zum Trinkwasser von Aadorf: Es stammt zu 85 % aus Grundwasser, das über Aktivkohle gefiltert und mit UV behandelt wird (trinkwasser.ch). Die Aktivkohlefiltration soll laut hydrogeologischem Bericht «Pestizide und deren Rückstände zurückhalten»; 2020 lagen in den Aadorfer Grundwasserfassungen einzelne Pestizid-Abbauprodukte über dem gesetzlichen Höchstwert (Bericht Dr. von Moos AG 2022, S. 27–28).

Weshalb also die enormen Investitionen?

Erste Abklärungen brachten etwas Licht ins Dunkel. Anscheinend liebäugeln die Verantwortlichen der Werke Aadorf damit, die beiden Trinkwasserquellen stillzulegen und das Reservoir Aawangen vom Trinkwassernetz zu trennen. Aawangen soll mit Wasser aus Aadorf versorgt werden. Und dies nach den Erfahrungen des Hitzesommers 2026, der gnadenlos aufgezeigt hat, wie wertvoll Wasser ist!

Die IG Wasser Aawangen hat sich deshalb dafür eingesetzt, dass die Gründe offengelegt und alle Möglichkeiten sorgfältig geprüft werden.

Nachtrag Oktober 2026: Im Gespräch vom 22. Oktober haben Gemeinde und Werke ihre Überlegungen ausführlich erläutert. Was wir seither wissen, steht unter Stand Oktober 2026.

Unser Anliegen

Bewahren, was Generationen aufgebaut haben.

Unsere Wasserversorgung wurde über Generationen mit viel persönlichem Einsatz aufgebaut und erhalten. Die IG möchte dieses Engagement weitertragen.

Die IG Wasser Aawangen ist aus der Sorge um die Zukunft der örtlichen Wasserversorgung entstanden. Fragen aus dem Dorf und die Verbundenheit mit den eigenen Quellen haben uns zusammengebracht. Wir möchten verstehen, welche Veränderungen sinnvoll sind und welche Werte für kommende Generationen erhalten werden können.

Für uns ist Wasser mehr als Infrastruktur: Es ist ein Teil unserer Heimat und eine gemeinsame Verantwortung. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass langfristige Entscheidungen sorgfältig geprüft, verständlich erklärt und im Austausch mit der Bevölkerung getroffen werden.

Die Anliegen werden von Jürg Schellenbaum, Peter Müller und Sandro Prevosti gemeinsam getragen. Wir bündeln Fragen aus Aawangen und suchen den sachlichen Dialog mit den Verantwortlichen.

Wofür wir stehen

Unser Ziel: eine sichere Versorgung für kommende Generationen.

Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die eigenen Quellen und das Reservoir fair geprüft werden. Entscheidend ist für uns eine sichere, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Lösung – und dass die Bevölkerung nachvollziehen kann, warum sie gewählt wird.

01

Versorgungssicherheit

Die zuverlässige Versorgung der Bevölkerung steht heute und in Zukunft an erster Stelle.

02

Bewährtes würdigen

Quellen, Reservoir und Dorfbrunnen haben Aawangen über Generationen versorgt. Dieses Erbe soll sorgfältig geprüft und gewürdigt werden.

03

Möglichkeiten fair vergleichen

Erhalt, Verbesserungen und Alternativen sollen anhand nachvollziehbarer technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Grundlagen beurteilt werden.

04

Bevölkerung einbeziehen

Wir wünschen uns verständliche Informationen, Raum für Fragen und einen offenen Austausch, bevor langfristige Weichen gestellt werden.

Wasser & Verantwortung

Was uns bei der Zukunftsplanung wichtig ist.

Eine gute Lösung muss mehr leisten als heute zu funktionieren. Aus Sicht der IG gehören lokale Ressourcen, langfristige Versorgungssicherheit und ein sorgfältiger Umgang mit bestehenden Anlagen zusammen.

Lokale Ressourcen wertschätzen

Eigene Quellen sind für uns ein Wert, den wir bewahren möchten. Wir wünschen uns, dass ihr Beitrag zur Versorgung und ihre langfristige Nutzbarkeit sorgfältig beurteilt werden, bevor über eine Aufgabe entschieden wird.

Bestehendes nicht vorschnell ersetzen

Wir möchten wissen, welche Anlagen weitergenutzt oder verbessert werden können. Für die Beurteilung sollen Zustand, verbleibende Nutzungsdauer und notwendige Anpassungen nachvollziehbar gegenübergestellt werden.

In Generationen denken

Wir wünschen uns Lösungen, die auch bei veränderten Bedingungen tragfähig bleiben. Versorgungssicherheit, Umwelt, Betrieb und langfristige finanzielle Auswirkungen gehören für uns in dieselbe Betrachtung.

Unsere Fragen

Eine gute Entscheidung braucht gute Antworten.

Wir möchten nachvollziehen können, warum eine Lösung empfohlen wird – und was sie für Aawangen bedeutet.

  • Erhalt: Welche Möglichkeiten gibt es, die eigenen Quellen und das Reservoir langfristig weiterzunutzen?
  • Versorgung: Wie werden die tägliche Versorgung und eine verlässliche Ersatzversorgung gemeinsam betrachtet?
  • Vergleich: Welche Vor- und Nachteile haben Verbesserungen am Bestehenden gegenüber anderen Lösungen?
  • Langfristigkeit: Wie werden Betrieb, Unterhalt, Umwelt und die Auswirkungen für kommende Generationen berücksichtigt?
  • Nachvollziehbarkeit: Welche Grundlagen sind öffentlich zugänglich, und wie werden Entscheidungen verständlich erläutert?

Diese Fragen haben wir am 22. Oktober 2026 mit Gemeinde und Werken besprochen. Die Antworten fassen wir unter Stand Oktober 2026 zusammen.

Aawangen und seine Wasserversorgung

Unsere Anliegen im Bild.

Die folgenden Darstellungen wurden von der IG auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen zusammengestellt. Sie zeigen unsere Sicht auf die örtliche Versorgung und die Fragen, die wir zur weiteren Entwicklung stellen.

Beschriftete Luftaufnahme der IG mit Quellen am Schneitberg, Reservoir, Versorgungsnetz Aawangen und Verbindung zum Pumpwerk Lützelmurg
Quellen, Reservoir und DorfDie Darstellung macht deutlich, weshalb der IG das Zusammenspiel der eigenen Quellen, des Reservoirs und des örtlichen Netzes wichtig ist. Zum Lesen der Beschriftungen lässt sich das Bild in voller Grösse öffnen.
Luftbild mit Hagenbuch, Häuslenen, Aawangen und Weiern: geplante Leitungen und Investitionen der Werke Aadorf – 2027 Anschluss Aawangen/Hagenbuch/Häuslenen 464'000 Fr., 2027 Ausbau Netz Aawangen 184'000 Fr., 2029 Verbindung Weiern/Aawangen/Häuslenen 960'000 Fr., total 1,608 Mio. Fr.
Was der Investitionsplan für Aawangen vorsiehtDie Beträge und Jahre stammen aus dem Investitionsplan der Werke Aadorf in der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 29. April 2026 (Seite 6). Die Linienführung und die Bewertungen im Bild sind Darstellungen der IG. Laut Botschaft können sich Projekte zeitlich noch verschieben.

Die Bildbeschriftungen sind Darstellungen und Bewertungen der IG, keine amtlichen Auskünfte oder unabhängigen technischen Gutachten. Aussagen zur Wasserqualität, zu Anlagen und zu Planungen müssen anhand aktueller Nachweise eingeordnet werden. Vertraulich zugestellte Gemeindeunterlagen werden für diese Website nicht verwendet.

Öffentliche Daten · Berichtsjahr 2025

Trinkwasserdaten für Aawangen, Aadorf und Häuslenen.

Auf trinkwasser.ch werden die drei Gebiete unter EW Aadorf separat geführt. Aadorf ist dort gemeinsam mit Weiern erfasst. Die folgende Auswahl stammt ausschliesslich aus den öffentlich zugänglichen Einträgen für 2025; abgerufen am 4. Oktober 2026.

Herkunft und ausgewählte chemische Messwerte 2025
AngabeAawangenAadorf und WeiernHäuslenen
Herkunft100 % Quellwasser15 % Quellwasser
85 % Grundwasser
70 % Quellwasser
30 % zugekauft
Aufbereitung laut EintragKeine Methode aufgeführtUV-Bestrahlung von Quell- und Grundwasser; Aktivkohlefilter für GrundwasserUV-Bestrahlung des Quellwassers
Gesamthärte, Mittelwert38,7 °fH40,8 °fH38,2 °fH
Nitrat, Mittelwert10,7 mg/l17,6 mg/l17,65 mg/l
Kalzium, Mittelwert103,8 mg/l114,6 mg/l104 mg/l
Magnesium, Mittelwert31,2 mg/l29,7 mg/l29,75 mg/l
pH, Mittelwert7,447,667,5
Messungen dieser chemischen Parameter132
Chlorothalonil-Sulfonsäure R417888, Maximum< 0,02 µg/l
2 Messungen
< 0,02 µg/l
5 Messungen
0,04 µg/l
1 Messung
Chlorothalonil-Sulfonsäure R471811, Maximum0,04 µg/l
2 Messungen
0,06 µg/l
5 Messungen
0,13 µg/l
1 Messung
Mikrobiologische Messwerte 2025
AngabeAawangenAadorf und WeiernHäuslenen
Anzahl Messungen je Parameter10259
Aerobe mesophile Keime, Mittelwert / Maximum40,7 / 180 KBE/ml20 / 200 KBE/ml18,1 / 84 KBE/ml
E. coliNicht nachweisbarNicht nachweisbarNicht nachweisbar
EnterokokkenNicht nachweisbarNicht nachweisbarNicht nachweisbar

Die allgemeinen Beurteilungen aller drei Einträge melden die Einhaltung der mikrobiologischen und chemischen Anforderungen bei den untersuchten Proben. Für Häuslenen beschreibt der Versorger zusätzlich eine erhöhte Chlorothalonil-Konzentration im Pumpwerk Moos und die Beimischung von Wasser aus Frauenfeld. Dieser Hinweis und der publizierte Einzelwert von 0,13 µg/l für R471811 werden hier wiedergegeben, nicht eigenständig rechtlich oder gesundheitlich bewertet.

So sind die Zahlen zu lesen: Die Messwerte wurden vom Versorger eingetragen und werden vom SVGW nicht überprüft. Es sind Jahresdaten, keine Echtzeit-Auskunft zur heutigen Qualität. Die Anzahl der Messungen unterscheidet sich; Mittelwerte und Maxima sind deshalb kein Qualitätsranking. «Nicht nachweisbar» beziehungsweise «< 0,02» bedeutet nicht zwingend vollständige Abwesenheit. In den abgerufenen Tabellen ist kein PFAS-Parameter aufgeführt. Daraus lässt sich keine PFAS-Freiheit ableiten. Auch die pauschale Aussage «keine Pestizide» in der IG-Grafik wird durch diese Auswahl nicht belegt.

Ältere Messungen in Aadorf: Laut hydrogeologischem Bericht der Dr. von Moos AG (2022) wurden 2020 in den Aadorfer Grundwasserfassungen «Aatal» und «Auwiesen» der Chlorothalonil-Metabolit R471811 (0,12 µg/l) und Desphenyl-Chloridazon (0,32 µg/l) über dem Höchstwert von 0,1 µg/l nachgewiesen; auch die Summe der Pestizide lag über dem Höchstwert von 0,5 µg/l. Desphenyl-Chloridazon gilt laut Bund als nicht trinkwasserrelevant. Das Grundwasser wird über Aktivkohle gefiltert, die Wasserqualität insgesamt als lebensmittelrechtlich unbedenklich beurteilt. Die oben aufgeführten Werte für 2025 liegen tiefer.

Unsere Arbeitsweise

Fragen stellen. Zuhören. Einordnen.

Die IG versteht sich als konstruktive Stimme aus der Bevölkerung. Im Zentrum stehen sachliche Fragen und ein respektvoller Dialog.

01

Anliegen bündeln

Wir nehmen Fragen und Perspektiven aus Aawangen auf und bringen sie geordnet zusammen.

02

Grundlagen verstehen

Wir möchten Zusammenhänge nachvollziehen und unterschiedliche Möglichkeiten fair betrachten.

03

Dialog fördern

Wir suchen das Gespräch mit Beteiligten und unterstützen eine respektvolle, lösungsorientierte Diskussion.

Verantwortungsvoller Umgang mit Informationen

Auf dieser Website veröffentlichen wir ausschliesslich allgemein zugängliche Informationen und eigene Positionen der IG Wasser Aawangen. Nicht öffentliche Unterlagen, vertrauliche Angaben und interne Dokumente werden hier nicht publiziert.

Kurz erklärt

Häufige Fragen

Was bedeutet IG?

IG steht für Interessengemeinschaft. Wir bündeln gemeinsame Anliegen zur Wasserversorgung Aawangen und bringen sie in den Dialog mit den Verantwortlichen ein.

Was ist das Ziel der IG Wasser Aawangen?

Wir wollten, dass der Erhalt der eigenen Quellen und des Reservoirs fair geprüft wird und die Gründe für Veränderungen offen auf dem Tisch liegen. Nach dem Gespräch vom 22. Oktober 2026 steht für uns eine sichere, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Versorgung im Vordergrund. Wir begleiten die weiteren Abklärungen und die Machbarkeitsstudie 2027.

Ist die IG gegen Veränderungen?

Nein. Wir sind offen für notwendige Verbesserungen und sinnvolle Zusammenarbeit. Wir möchten aber, dass der Erhalt bestehender Ressourcen gleichwertig geprüft wird und die Gründe für Veränderungen verständlich sind.

Geht es der IG um eine vollständig unabhängige Versorgung?

Unser Anliegen ist der sorgsame Umgang mit den eigenen Ressourcen. Sinnvolle Zusammenarbeit und eine verlässliche Ersatzversorgung schliessen wir nicht aus. Entscheidend ist für uns, dass die Möglichkeiten für Aawangen fair und langfristig beurteilt werden.

Sind die Grafiken amtliche Planungsunterlagen?

Nein. Die Grafiken zeigen die Darstellung der IG auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen. Die Beschriftungen sind nicht als amtliche Bestätigung oder als Ersatz für aktuelle technische Nachweise zu verstehen.

Bestätigt die Website die aktuelle Trinkwasserqualität?

Nein. Diese Website ersetzt keine aktuellen Analysen oder amtlichen Auskünfte. Die Aussagen in den Grafiken stammen aus den Darstellungen der IG; für eine fachliche Beurteilung braucht es aktuelle Nachweise.

Welche Fragen sind uns besonders wichtig?

Was braucht es für eine langfristig sichere Versorgung? Welchen Beitrag leisten unsere eigenen Quellen? Welche Verbesserungen sind an bestehenden Anlagen sinnvoll? Und wie lassen sich Erhalt und Alternativen nachvollziehbar vergleichen?

Was ändert sich bei den Wassergebühren?

Ab dem 1. Januar 2027 steigt in der Gemeinde Aadorf die Grundgebühr von 260 auf 300 Franken pro Jahr und die Mengengebühr von 1.20 auf 1.80 Franken pro m³. Das hat die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 29. April 2026 beschlossen. Rechenbeispiel und Hintergründe: Wassergebühren ab 2027.

Was ist, wenn die Notwasserversorgung wegfällt?

Fällt die eigene Quellversorgung aus, erhält Aawangen heute Notwasser aus der Grundwasserfassung «Lützelmurg» der Gemeinde Matzingen. Diese Fassung hatte 2018 laut Kanton nur eine befristete Übergangskonzession, unter anderem weil die Schutzzonen noch nicht öffentlich-rechtlich festgelegt waren. 2024 wurde eine Verlängerung bis zum 31. März 2029 öffentlich aufgelegt – also bis in das Jahr, in dem auch die «Verbindung Weiern–Aawangen» geplant ist. Eine Anbindung an das regionale Netz würde die Versorgungssicherheit in diesem Punkt verbessern. Die Unterlagen findest du im Bereich Dokumente.

Was passiert mit dem Dorfbrunnen?

Nach heutigem Kenntnisstand soll der Dorfbrunnen erhalten bleiben – auch wenn die Trinkwasserversorgung künftig über das regionale Netz laufen sollte.

Wie kann ich mich einbringen?

Fragen, Erfahrungen und Anliegen aus dem Dorf sind willkommen. Schreibe uns an wasser@aawangen.ch. Wir möchten unterschiedliche Sichtweisen aufnehmen und gemeinsam sachlich weiterdenken.

Werden hier Unterlagen der Gemeinde veröffentlicht?

Nein. Nicht öffentliche oder vertraulich zugestellte Unterlagen und Informationen werden auf dieser Website nicht veröffentlicht.

Namensliste

Danke für eure Unterstützung.

Eure Namen haben der IG Wasser Aawangen Gewicht gegeben. Dank diesem Rückhalt haben Gemeinde und Werke ihre Überlegungen ausführlich erläutert. Die Namensliste ist abgeschlossen – herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben.

  • Jürg SchellenbaumInitiant
  • Peter MüllerInitiant
  • Sandro PrevostiInitiant

Kontakt

Fragen oder Anliegen?

Schreib uns über das Formular oder direkt per E-Mail. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

wasser@aawangen.ch

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